«Die iPad Geräte sollen als sinnvolle Ergänzung zum Lernprozess dienen – als Werkzeuge, die gezielt und zielgerichtet eingesetzt werden, um den Kompetenzerwerb zu unterstützen und Lernprozesse zu bereichern.»

 

Dario Conti
Schulleitung, Primarschule Bottmingen

Dario Conti im Interview.

Lesen Sie hier, wie sich die Primarschule Bottmingen in den letzten Jahren digital entwickelt hat, warum iPad Geräte im Unterricht eingesetzt werden und wie es zur Zusammenarbeit mit DQ Solutions kam.

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Wie hat sich die Primarschule ­Bottmingen in den letzten Jahren digital weiterentwickelt?

In den letzten Jahren haben wir unsere bestehende 1:1-Lösung ab der 3. Klasse gezielt ergänzt: Auch in den Unterstufen und im Kindergarten setzen wir mittlerweile das iPad ein. Pro Kindergarten stehen drei Geräte zur Verfügung, in den Unterstufen arbeiten die Schülerinnen und Schüler im Verhältnis 1:4 mit dem iPad. Zusätzlich erhalten alle zukünftigen Drittklässler:innen eine Schutzhülle mit integrierter Tastatur.
Für alle unsere Mitarbeitenden haben wir einen Server installiert, auf den sie von überall Zugriff haben. So können Lehrpersonen den Unterricht zu Hause vorbereiten. Zudem haben wir eine weitere Funktion geschaffen: Zwei PICTS übernehmen künftig die Aufgabe, den digitalen Bereich an unserer Schule noch stärker zu begleiten und weiter auszubauen.

Welche Rolle spielte/spielt DQ Solutions in der Primarschule Bottmingen?

Sie spielt eine Schlüsselrolle in unserem Konzept. Ohne ihr Engagement wäre die Umsetzung so nicht denkbar.

Aus welchen Gründen wurde entschieden iPad Geräte in der Schule einzusetzen?

In der heutigen Zeit wird der Druck auf Kinder, digitale Medien zu nutzen immer grösser. Die Welt um uns herum wird zunehmend von Technologien geprägt und die Nutzung von digitalen Geräten gehört mittlerweile zum Alltag. Wir wollen den Kindern die notwendigen Fähigkeiten im Umgang mit dem iPad und anderen digitalen Medien vermitteln. Es ist zudem eine Vorgabe des Kantons, ab der 5. Klasse das Fach M+I (Medien und Informatik) mit digitalen Geräten zu arbeiten.
Die Schule Bottmingen nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein – schon vor mehreren Jahren haben wir alle Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse mit iPad ausgestattet und die Zusammenarbeit mit DQ Solutions weiter ausgebaut.

Wie kam es zur Zusammenarbeit?

Die Zusammenarbeit wurde durch meinen Vorgänger aufgebaut. Wir haben diese vertieft und werden diese weiter ausbauen.

Nehmt ihr auch Dienstleistungen von DQ Solutions in Anspruch?

Der professionelle First-Level-Support wird durch DQ Solutions abgedeckt: Ein System Engineer ist wöchentlich vor Ort und löst kleinere wie grössere IT-Anliegen schnell und unkompliziert.

Wie unterstützt euch DQ Solutions im pädagogisch-didaktischen Bereich?

Bei Neuanschaffungen und Anpassungen in der Software steht uns DQ Solutions beratend zur Seite. So können wir gemeinsam den Schulalltag digital verbessern.

Wie verwaltet die Primarschule Bottmingen die zahlreichen iPad? Wird ein MDM eingesetzt?

Wir verwalten unsere iPad Geräte über JAMF. Diese Lösung ist kostengünstig und bietet zahlreiche Zusatzfunktionen, welche im Schulalltag wichtig sind.

Hat sich der Unterricht mit dem Einsatz des iPad verändert? Ist er individueller, spannender oder kreativer geworden? Welche neuen Möglichkeiten haben sich aufgetan?

Der Unterricht wurde deutlich vielfältiger. Die Geräte können gewinnbringend eingesetzt werden. Durch die Nutzung der neuen Medien und Lehrmethoden sind die Lektionen interaktiver und kreativer. Darüber hinaus wird der Unterricht so den gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht.

Verändert der Einsatz von Technologie wie wir lernen und lehren?

Ja, denn die Welt verändert sich. KIs sind allgegenwärtig und bestimmen unseren Alltag. Es gilt diese neuen Technologien zu nutzen und den Kindern beizubringen, wie man mit diesen umgehen soll und kann. Auch die Risiken, die diese mit sich bringen müssen wir den Schülerinnen und Schülern bewusst machen.
Jedoch soll der Einsatz von digitalen Geräten, vor allem auf der Primarstufe, nur als Ergänzung dienen und nicht den Unterricht bestimmen.

Was waren oder sind die Herausforderungen für Lehrpersonen?

Eine der grössten Herausforderungen für die Lehrpersonen besteht darin, den Einsatz der iPad so zu gestalten, dass sie ihrem pädagogischen Zweck gerecht werden. Gerade in jungen Jahren sind Kinder besonders empfänglich für spielerische Reize und neigen dazu, die Geräte primär zum Spielen nutzen zu wollen.
Deshalb ist es entscheidend, dass der Einsatz der iPad bewusst gesteuert und klar in den Unterricht eingebettet wird. Die Geräte sollen nicht im Mittelpunkt stehen, sondern als sinnvolle Ergänzung zum Lernprozess dienen – als Werkzeuge, die gezielt und zielgerichtet eingesetzt werden, um den Kompetenzerwerb zu unterstützen und Lernprozesse zu bereichern.

Welche Apps werden am häufigsten genutzt?

Je nach Stufe werden unterschiedliche Apps genutzt. Auffallend ist jedoch, dass auf allen Stufen folgende Apps häufig zum Einsatz kommen: Classroom, Stop-Motion, Learningview, Canva, Multidingsda, Anton, Blitzrechnen, Blindekuh (Kindersuchmaschine) und viele andere mehr.

Wie gehen die Schülerinnen und Schüler mit den neuen Möglichkeiten um?

Viele Kinder sind es von zu Hause gewohnt, Geräte wie das iPad in ihrer Freizeit zu nutzen, sei es zum Surfen oder Spielen. Daher fällte es einigen schwer, den schulischen Einsatz dieser Geräte zu verstehen und die damit verbundenen Regeln einzuhalten. Insgesamt fördern die iPad die Selbstständigkeit, die Medienkompetenz und die Motivation der Schülerinnen und Schüler – vorausgesetzt, ihr Einsatz ist gut durchdacht und in ein didaktisches ­Gesamtkonzept eingebettet.

Wie sieht die digitale Zukunft der Primarschule Bottmingen aus?

Ich bin überzeugt, dass sich die Schule in Zukunft noch stärker digitalisieren wird. Gleichzeitig ist es wichtig, den digitalen Wandel bewusst und mit Augenmass zu gestalten. Es braucht ein ausgewogenes Zusammenspiel von analogen und ­digitalen Lernformen, das die Entwicklung der Kinder ganzheitlich fördert.

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