Apple AI – Beginn eines neuen Kapitels
mit Ankündigung der Intelligence

08.07.2024 10:14 | Linda Schenker

Hinter dem Namen Apple Intelligence steckt die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz für Mac. Die Ankündigung der «Apple AI» gibt bereits einen Vorgeschmack darauf, was innerhalb des nächsten Jahres auf Userinnen und User zukommt. Bereits fest steht, dass die KI tief in die Betriebssysteme iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia integriert werden soll, wodurch die Geräte zukünftig zahlreiche innovative neue Funktionen mitbringen. Wir geben einen Einblick zur bahnbrechenden Apple AI.

Was ist Apple Intelligence?

Apple Intelligence hilft im Alltag mit Erinnerungen

Dank der Funktion Priority Notifications siehst du die wichtigsten Infos und Tasks direkt auf dem Sperrbildschirm. (Bild: Apple)

Apple Intelligence steht für eine ganze Sammlung von generativen Software-Modellen. Sie wurden entwickelt, um Sprache und Bilder zu verstehen und zu erzeugen sowie Aktionen über verschiedene Apps hinweg auszuführen. Apple AI nutzt deinen persönlichen Kontext aus Nachrichten, deinem Kalender und mehr, um zu lernen. Dies vereinfacht und beschleunigt alltägliche Aufgaben. Ein wichtiges Merkmal der neuen Technologie liegt beim Datenschutz, wobei viele Prozesse direkt auf deinem Gerät stattfinden oder über Apples eigene Server-Umgebungen laufen, sodass deine Daten sicher und privat bleiben. 

 

Verfügbarkeit und Planung der Apple AI

Aktuell befindet sich Apple Intelligence in der Beta-Phase und wird auf dem iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max sowie auf iPads und Macs mit M1-, M2- oder M3-Chips verfügbar sein. Die Einführung der Apple AI ist für den Herbst dieses Jahres geplant im Zuge der Veröffentlichung von iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia.

 

Woher kommen die Daten?

Apple Intelligence teilt Anfragen anhand ihrer Komplexität in zwei Kategorien auf. Weniger komplexe Aufgaben löst die KI direkt auf dem Gerät über die sogenannte On-Device-Verarbeitung. Wird es anspruchsvoller, setzt die Apple AI auf Private Cloud Compute, dem neuen Apple Standard für Datenschutz in der Anwendung von KI. Wir werfen einen genaueren Blick auf diese zwei Datenquellen: 

1. Daten auf deinem Gerät

Viele der Aufgaben, die du an die Apple AI stellst, werden von deinem Mac, iPhone oder iPad direkt selbst bearbeitet. Diese sogenannte On-Device-Verarbeitung birgt den Vorteil, dass deine persönlichen Informationen dein Gerät nicht verlassen. Bei dieser Methode ist nämlich kein Austausch von Daten über das Internet mit Servern notwendig. Dadurch kann Apple Intelligence beispielsweise deine Fotos analysieren oder Sprachbefehle verstehen, während diese Daten auf deinem Gerät bleiben.

2. Daten aus der Cloud

Für komplexere Aufgaben nutzt Apple Intelligence Private Cloud Compute, also ein eigenes Rechenzentrum für die Datenverarbeitung innerhalb des Unternehmens. Der Vorteil dieser dedizierten Apple Silicon Server ist es, keinerlei Daten zu speichern oder offenzulegen, wodurch eine höchstmögliche Datensicherheit gewährleistet wird​. Obwohl diese Verarbeitung in der Cloud stattfindet, bleiben deine Daten dabei stets verschlüsselt und privat. 

Writing Tools hilft bei der Gestaltung von Texten

Mit den Writing Tools lassen sich Texte systemweit umformulieren, Korrektur lesen und zusammenfassen. (Bild: Apple)

Was erwartet die Nutzerinnen und Nutzer

Apple Intelligence bietet eine Reihe innovativer Funktionen, die Effizienz, Spass und Kreativität in dein digitales Leben bringen können. Wir beschreiben einige der Features, wobei diese Auflistung nicht vollständig ist. 

Writing Tools

Apple Intelligence bietet verschiedene Werkzeuge, die dir das Schreiben erleichtern. Du kannst beispielsweise Texteingaben verbessern, Grammatik korrigieren, Wortwahl und Satzstellungen anhand von Vorschlägen ändern sowie Zusammenfassungen erstellen lassen. All diese Funktionen unterstützen dich bei deiner täglichen Kommunikation. 

Image Playground

Kreiere in wenigen Sekunden mit ein paar beschreibenden Worten ein Bild. Du kannst zwischen den Stilen Animation, Illustration und Sketch wählen, um den passenden Stil zu finden. Oder kreiere personalisierte KI-Bilder mit Fotos aus deiner Mediathek, die du dann zum Beispiel als lustige Geburtstagsgrüsse versenden kannst.

Generiere mit Apple AI eigene Bilder mir Vorlagen

Wähle aus deiner Mediathek ein Foto, generiere ein Bild und integriere es in Nachrichten mit Image Playground. (Bild: Apple)

Genmoji

Mit Genmoji kannst du personalisierte Emojis erstellen. Gib eine Beschreibung ein, wie zum Beispiel «Hund auf Surfbrett», woraus die Intelligenz ein entsprechendes Genmoji generiert. Dieses lässt sich dann in Nachrichten verwenden oder als Sticker teilen. Statt der Eingabe eines Textbefehls kannst du Fotos von Freunden und Familie auswählen, woraus Genmojis entstehen, die den Personen ähneln​​.

Siri

Siri wird durch Apple Intelligence noch leistungsfähiger. Sie soll komplexere Sprachbefehle verstehen, Kontext von vorherigen Anfragen behalten können und dir ermöglichen, Aufgaben in und über Apps hinweg auszuführen. Zudem kommt als neue Funktion hinzu, Siri per Texteingabe zu steuern. Das kann besonders in ruhigen Umgebungen praktisch sein, wenn du mit deiner Eingabe niemanden stören will​​st.

Apple AI lässt dich Genmojis kreieren
Siri gibt dir Rat zur Nutzung deines Gerätes
Priority Messages in Mail zeigt das wichtigste ganz oben an

Apple Intelligence verhilft dir mit generativer KI, Priorisierung von E-Mails und durch neue Funktionen von Siri zu mehr Freude und Effizienz im täglichen Leben. (Bilder: Apple)

Fazit zur Apple Intelligence

Durch den Einzug von Apple AI in den Alltag steigt die User-Experience von Mac, iPhone und iPad auf ein höheres Niveau. Gleichzeitig setzt Apple neue Massstabe im Bereich Datenschutz, indem On-Device-Verarbeitung und Private Cloud Compute kombiniert werden, um die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer zu schützen. Bis zum bevorstehenden Launch im Herbst dieses Jahres bleibt es spannend. Wir werden erst dann alle Details dazu erfahren, was bereits möglich ist und welche Entwicklungen in Zukunft noch zu erwarten sind. 

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